Besuch des jordanischen Kronprinzen am Zentrum für Robotik und autonome Systeme der GJU

Praxis, Technologie & Industrie
Das Zentrum für Robotik und autonome Systeme (RAS) an der German Jordanian University (GJU) durfte kürzlich den jordanischen Kronprinzen Al Hussein bin Abdullah II. begrüßen. Der Direktor des Zentrums, Dr. Mutaz Ryalat, stellte die Forschungsaktivitäten und die Vision des Zentrums vor. Das Zentrum fördert angewandte Forschung, um nationale Produktions- und Dienstleistungssektoren zu unterstützen.
Im Fokus stehen eine praxisorientierte Forschung, neue Technologien und die Zusammenarbeit mit der Industrie. Dr. Ryalat betonte, wie wichtig es sei, wissenschaftliche Forschung auf praktische Lösungen für reale Herausforderungen auszurichten. So könne man zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen und die Wettbewerbsfähigkeit der Industriezweige stärken.
Besonders hervorgehoben wurde das Smart Factory Lab. Es vereint Schlüsseltechnologien der vierten industriellen Revolution. Dazu gehören intelligente Systeme, Automatisierung, IIoT und industrielle Cybersicherheit. Das Labor soll zur Wettbewerbsfähigkeit und industriellen Entwicklung Jordaniens beitragen.
Der Besuch verdeutlichte, wie wichtig Partnerschaften zwischen Hochschulen und Unternehmen sind, beispielsweise bei der Zusammenarbeit in der Lebensmittelindustrie mit der Al-Kasih-Group und verschiedenen technischen Universitäten.
Zudem stellte Ali Fayoumi, GJU-Student, ein herausragendes studentisches Projekt zur Früherkennung von Pflanzenkrankheiten mittels Drohnen und künstlicher Intelligenz vor. Damit verdeutlichte er den praxisorientierten Ansatz des Zentrums, modernste Technologien in gesellschaftlich relevanten Bereichen wie der Landwirtschaft einzusetzen.
Der Besuch des Kronprinzen würdigt das kontinuierliche Engagement der GJU für Innovation, angewandte Forschung und die Entwicklung fortschrittlicher Lösungen im Dienst von Gesellschaft und Wirtschaft. Dies unterstreicht auch die enge Zusammenarbeit zwischen der GJU und dem GJU-Projektbüro an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Dort wird die deutsche Dimension der GJU koordiniert und das verpflichtende Deutschlandjahr begleitet. In dem sogenannten „German Year“ werden GJU-Studierende gezielt mit Industrie und Hochschulen vernetzt.








