TNB-Management-Meeting in Jordanien

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8.6.2026
5 Minuten
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GJU

Impulse für die Zukunft einer gelebten deutsch-jordanischen Hochschulpartnerschaft

Zentrale Akteurinnen und Akteure der deutsch-jordanischen Hochschulkooperation versammelten sich, um aktuelle Entwicklungen im Transnationalen Bildungsprojekt (TNB) zu reflektieren und gemeinsame Perspektiven auszuloten. Das TNB-Management-Meeting bot dabei einen konzentrierten Blick auf laufende Maßnahmen, Herausforderungen und zukünftige Schwerpunkte.

Gemeinsamer Auftakt und hochrangige Beteiligung

Den offiziellen Auftakt bildeten zwei Stimmen, die die Partnerschaft maßgeblich prägen, der Präsident der German Jordanian University (GJU), Prof. Dr. Ala’aldeen Al-Halhouli, sowie die Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal und Leiterin des TNB-Projekts, Prof. Dr. Manuela Schwartz. In ihren Begrüßungsworten hoben sie die strategische Bedeutung der Partnerschaft hervor und betonten die Weiterentwicklung des GJU-Modells, das akademische Ausbildung und internationale Mobilität eng miteinander verbindet.

Die Runde der Teilnehmenden spiegelte die ganze Bandbreite der Kooperation wider, ein vielstimmiges Netzwerk aus akademischer Leitung, fachlichen Einheiten und internationalen Schnittstellen: Neben den Vizepräsidenten und allen Dekanen nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Schools, das German Language Center sowie die Leitung des International Affairs Departments teil. Ergänzt wurde die Runde durch zentrale Akteure des TNB-Projekts, darunter DAAD-Vertreter und das GJU-Projektbüro der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Strategische Themen der Hochschulentwicklung

Im anschließenden Arbeitsblock rückten zentrale Fragen der Hochschulentwicklung in den Fokus. Präsident Prof. Dr. Ala’aldeen Al-Halhouli und Vizepräsident für Internationales der GJU, Prof. Dr. Ralf Roßkopf, präsentierten Initiativen, die die strategische Ausrichtung der GJU weiter schärfen sollen.

Unter anderem wurden Anpassungen im Flying-Faculty-Programm sowie die Überarbeitung zentraler Regelwerke, wie des German Year Manual, diskutiert. Die Beiträge machten deutlich, wie eng strukturelle Anpassungen und inhaltliche Weiterentwicklungen ineinandergreifen, wie Zahnräder, die nur im Zusammenspiel ihre Wirkung entfalten.

Fortschritte im TNB-Projekt und Netzwerkarbeit

Im weiteren Verlauf stellte Ruth Pappenhagen, Leiterin des GJU-Projektbüros an der Hochschule Magdeburg-Stendal, den aktuellen Stand des TNB-Projekts vor. Neben wichtigen Etappen, die auf dem gemeinsamen Weg erreicht wurden, gab sie auch einen Ausblick auf kommende Aktivitäten.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung der Netzwerkarbeit. Mit Formaten wie dem geplanten „Network Speaker Meeting“, das im Herbst diesen Jahres stattfinden wird, sollen neue Impulse gegeben werden und vertiefter Austausch zwischen deutschen und jordanischen Partnerinstitutionen entstehen.

Interkulturelle Herausforderungen im „German Year“

Ein inhaltlicher Höhepunkt des Meetings war die Beschäftigung mit dem „German Year“, einem zentralen Element des GJU-Studienmodells. Dr. Waed Shakkouri präsentierte Ergebnisse ihrer empirischen Forschung zu den interkulturellen Herausforderungen, denen Studierende während ihres Aufenthalts in Deutschland begegnen.

Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere akademische Anforderungen, soziale Integration und interkulturelle Kommunikation Herausforderungen darstellen, zugleich aber auch wichtige Lern- und Entwicklungspotenziale eröffnen.

Austausch, Vernetzung und Ausblick

Zwischen den Programmpunkten blieb Raum für informelle Gespräche, der intensiv für Austausch und Vernetzung genutzt wurde.

Wie gewinnbringend diese Formate wahrgenommen wurden, unterstrich auch die Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal, Prof. Dr. Manuela Schwartz: „Das Management Meeting war eine effektive Möglichkeit, mit der Hochschulleitung, aber vor allem mit Kolleg:innen aus den Schools und den Departments länger und intensiver in den Austausch zu gehen. Dank interaktiver Formate ist das viel besser gelungen als in den zurückliegenden Jahren und bleibt mir daher besonders eindrücklich in Erinnerung.“

Das TNB-Management-Meeting unterstrich einmal mehr, dass die deutsch-jordanische Partnerschaft auf einem stabilen Fundament steht und sich zugleich ständig weiterentwickelt, getragen von gemeinsamer Verantwortung und dem Willen, Bildung grenzüberschreitend zu gestalten.

Text | rp

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