
Mit dem Ziel, die Industrial Partnership Conference 2025 auf dem Campus der German Jordanian University (GJU) zu besuchen, reiste ich im Oktober nach Jordanien. Bei strahlendem Sonnenschein kam ich auf dem Hauptcampus der GJU in Amman an. Vor dem modernen Gebäude des Technology, Research and Innovation Parks (TRIP), das an diesem Tag als Veranstaltungsort der Konferenz diente, wurde ich von einem bekannten Gesicht begrüßt: Oliver Gebert war ebenfalls für die Industrial Partnership Conference angereist.
Wie er mir später erzählte, ist er nicht nur Gründer und Geschäftsführer der Rockware GmbH & Co. KG, sondern engagiert sich auch intensiv dafür, Jordanien als Land und als Marktmöglichkeit deutschen Unternehmern näherzubringen. Eben ganz nach dem Motto: „Business across Borders“. Dies tut er unter anderem über den Bundesverband mittelständische Wirtschaft – Unternehmerverband Deutschland e. V. (BVMW) sowie über Gateway Jordan, wo er deutsche und jordanische Unternehmen miteinander in den Austausch bringt.
International aufgestellt – Rockware GmbH & Co. KG
Mit Blick auf sein inhabergeführtes Software- und IT-Beratungsunternehmen ist Oliver besonders stolz auf die internationale Kundschaft, die Rockware durch die Planung, Beratung und Umsetzung digitaler Plattformen und Softwarearchitekturen gewinnt. Das Unternehmen wurde im Jahr 2005 gegründet. Sein Kerngeschäft liegt in der Entwicklung von Enterprise-Softwarelösungen, insbesondere in den Bereichen Content-Management-Systeme und Digitalisierung sowie in der Automatisierung.
Der Unternehmenssitz befindet sich in Finsing bei München. Von dort aus fokussiert sich Rockware auf die Arbeitsfelder Softwarearchitektur und -entwicklung, Enterprise Content Management (u. a. Adobe Experience Manager), Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie Aufbau und Führung internationaler Entwicklerteams.
Vielfältige Zusammenarbeit mit der GJU
Bereits seit 2018 bringt Oliver sein internationales Engagement aktiv in die Zusammenarbeit mit der German Jordanian University ein. Die Kooperation reicht von der Aufnahme von GJU-Studierenden für ihr obligatorisches Praktikum über die Betreuung von Abschlussarbeiten bis hin zum fachlichen Austausch mit Fakultäten und verschiedenen Projektbüros der GJU. 2019 erweiterte Oliver sein Vorhaben um die Firma Rockware Jordan (Munich Software Development Company LLC) auf dem GJU-Campus. Dabei betont er im Gespräch, dass die Zusammenarbeit auf „persönlichem Vertrauen, fachlicher Nähe und einem gemeinsamen Verständnis für internationale Ausbildung und Arbeitsmarktanforderungen“ beruht.
Perspektiven für GJU-Studierende: das Praktikum
Oliver ist besonders stolz auf jene Praktikant:innen, die nach ihrem Praktikum eine Anstellung in seinem Unternehmen erhalten haben. Er hebt hervor, dass GJU-Studierende nicht nur mit fundierten fachlichen Fähigkeiten überzeugten, sondern sich zugleich durch hohe Motivation sowie menschliche und internationale Offenheit auszeichneten.
Für Studierende der Studiengänge Computer Science, Computer Engineering sowie aus dem Bereich des Ingenieurwesens bietet Rockware verschiedene Spezialisierungsmöglichkeiten. Praktika und Abschlussarbeiten sind insbesondere in den Bereichen Softwareentwicklung, Informatik, Digitalisierung und Automatisierung sowie in einer technischen Projektarbeit möglich.
Studierende, die Eigeninitiative, Lernbereitschaft, Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit mitbringen, treffen bei Rockware auf eine Unternehmenskultur, die von Vertrauen, Eigenverantwortung, Offenheit, Transparenz und kontinuierlichem Lernen geprägt ist.
Ein Blick in die Zukunft
In den kommenden Jahren möchte Rockware die internationale Zusammenarbeit weiter ausbauen und den Austausch zwischen Deutschland und Jordanien vertiefen. Nachwuchsförderung und Internationalität spielen dabei eine zentrale Rolle – sowohl beim Aufbau von Teams als auch bei der Entwicklung neuer Projekte und langfristiger Partnerschaften.
Für Studierende lohnt sich eine Bewerbung bei Rockware, weil sie hier früh Verantwortung übernehmen können, indem sie an realen Projekten mitarbeiten und so auch wertvolle Einblicke in internationale Arbeitskontexte erhalten. Zum Abschluss gibt Oliver den Studierenden noch einen persönlichen Rat mit auf den Weg:
„Nutzt Praktika, um nicht nur Fachwissen zu vertiefen, sondern auch Arbeitsweisen, Verantwortung und internationale Zusammenarbeit kennenzulernen.“



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