Mal ganz informell

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24.4.2026
5 Minuten
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Manchmal sind es genau diese Abende, die zeigen, was ein Netzwerk wirklich bedeutet.

Die TNB-Tagung des DAAD in Berlin war eine wunderbare Gelegenheit für ein entspanntes Treffen zwischen Gästen aus der jordanischen und deutschen GJU-Community.

Zum Ausklang des zweiten Tagungstages lud die German Jordanian University (GJU) mit Unterstützung des GJU Project Office zu einem informellen Dinner im Herzen der Hauptstadt. Das kulinarische Ziel war ein italienisch-argentinisches Restaurant in dem, wie der Zufall es wollte, die Kellner:Innen Deutsch und Arabisch sprechen.

Mit dem jordanischen Botschafter Fayiz Khouri wurde der Abend zu einer kleinen Reunion. Bereits 2025 besuchte er das „GJU Alumni Ambassador Meeting“ in Bochum und würdigte dort die engagierte Netzwerkarbeitder Alumni und das Alumni Ambassador Programme des GJU Project Office. Dabei nahm er spontan als Mentor im gerade präsentierten „Mentorship Programme“ teil.

Was als gemeinsames Abendessen begann, entwickelte sich schnell zu einem lebendigen Austausch. Alumni aus Berlin, Leipzig und Hamburg kamen zusammen, ebenso wie bekannte Gesichter der GJU-Gemeinschaft.

„Ich fand es schön, dass dieses Abendessen der Alumni-Arbeit nochmal eine Gewichtung verliehen hat, gerade nach meinem Vortrag zu diesem Thema auf der TNB-Tagung“, sagte Marie Dierck, Student Relations Managerin imGJU Project Office.

Es wurde viel gelacht, erzählt und erinnert. Gespräche über berufliche und ganz persönliche Wege sowie über gemeinsame Erfahrungen in Deutschland machten den Abend aus: kein Programm, kein Druck. Und genau dieses Gefühl spiegelte sich wider.

Joud Odeh, GJU-Alumna, empfand den Abend wie ein Treffen mit alten Freunden: vertraut, herzlich und voller Geschichten. Die GJU-Alumni seienlängst mehr als ein Netzwerk. „Die GJU-Alumni sind eine große Gemeinschaft, diesich wie ein zweites Zuhause anfühlt.“ Auf der TNB-Tagung wurde Jouds beruflicher Weg als eindrucksvolles Beispiel dafür hervorgehoben,welche außergewöhnlichen Lebensläufe durch transnationale Bildungsprojektemöglich werden.

Zahera Alnimer, GJU-Alumna, und heute Architektin in Hamburg, erinnert ihr German Year als Schlüsselmoment: eine Zeit, in der Theorie plötzlich greifbar wurde und ihren Weg entscheidend mitprägte.

Lisa Westphal, Corporate Relations Managerin im GJU Project Office sagte, „für mich ist es ein klarer Erfolg, zu wissen, was die Alumni in Deutschland machen und mit ihnen in Verbindung zu bleiben. Sie teilen ihre Erfolge ebenso wie ihre Herausforderungen und genau das macht unser Netzwerk stark.“

GJU-Präsident Prof. Ala'aldeen Al-Halhouli machte deutlich, was für eine zentrale Rolle die Alumni spielen. Es sei eine Ehre für die GJU, dass Absolvent:innen in Deutschland sind. Er sei bestrebt, das Netzwerk weiter zu stärken. Auch Ralf Rosskopf, Vizepräsident für internationale Angelegenheiten der GJU, sieht in den Lebenswegen der Alumni einen bedeutenden Erfolgsindikator für das TNB-Projekt: „Alumni der GJU zu treffen ist die beste Selbstvergewisserung, warum sich das gemeinsame Engagement Jordaniens und Deutschlands für die German Jordanian University lohnt!“

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