Erfahrungsbericht Train the Trainer

Das Programm der Staff Mobility des GJU-Projekts richtet sich an Beschäftigte und Lehrende der GJU, die für einen Zeitraum von einem bis drei Monaten an eine deutsche Partnerhochschule gehen und dort Einblicke in die fachlichen Arbeitsabläufe erhalten möchten. Die Teilnehmer haben so die Möglichkeit, das anwendungsbezogene Hochschulsystem vor Ort in Deutschland zu erleben, sich einen Eindruck vom jeweiligen Fachbereich in Deutschland zu verschaffen und gemeinsam mit den deutschen Kollegen Fachwissen und Erfahrungen im Arbeitsalltag auszutauschen. Im Juni 2019 besuchte Khalida Radaideh von der GJU im Rahmen des Staff Mobility Programms die Hochschule Magdeburg-Stendal.

Frau Radaideh arbeitet als Teaching Assistant im Departement Social Work an der GJU. In Magdeburg war sie im Fachbereich Übersetzen bei Carsten Behrend tätig. Wir haben uns mit Khalida zum Gespräch über Ihren Aufenthalt an der Hochschule getroffen.

Liebe Khalida, in welchem Fachbereich warst du und was waren Deine Tätigkeiten?

Ich war zu einem großen Teil am Fachbereich Übersetzen von Carsten Behrend tätig. Dabei habe ich mich intensiv mit der Methodik der Übersetzung auseinandergesetzt und mit der Sprachsoftware SDL-Trados gearbeitet. An der GJU wird SDL-Trados bisher nur einführend genutzt. Es ist aber geplant, dass die Software anwendungsbezogen im Unterricht der Studierenden Anwendung findet. Der Unterricht erfolgt dann im neu entstandenen Sprachlabor, welches durch den DAAD finanziert wurde.

Daneben habe ich verschiedene Vorlesungen und Seminare an der Hochschule besucht. Besonders gefallen hat mir dabei die anwendungsorientierte Lehre. Hier möchte ich mich insbesondere bei Prof. Dr. Reinhard Rapp​, Prof. Christiane Zehrer, Dr.  Harriett Jernigan und bei Ralf Warnecke für ihre Vorlesungen bedanken. Die vielfältigen Lehr- und Lernerfahrungen, die ich gesammelt habe, kann ich gut bei meiner Tätigkeit als Teaching Assistant an der GJU einbringen. An dieser Stelle geht auch besonderer Dank an Frau Prof. Dr. Anne Lequy, Prof. Dr. Schwanke und an Julia Krumm vom International Office für die freundliche Begrüßung und ihre Zeit für mich. Und natürlich geht ein großer Dank an Carsten Behrend für die wunderbare Betreuung!

Khalida Radaideh (rechts im Bild) mit Carsten Behrend (links im Bild) und weiteren Mitarbeitern der Hochschule

Was hat Dir an der täglichen Arbeit besonders gut gefallen?

Generell hat mir die gute Ausstattung der Labore, und dabei natürlich besonders des Sprachlabors, gefallen. In den Vorlesungen hat mich die anwendungsbezogene und praxisorientierte Lehre überzeugt. Ein Professor hat in seiner Vorlesung einen echten Motor als Anschauungsobjekt präsentiert – das war für mich eine echte Überraschung. Daneben finde ich die Möglichkeiten der wissenschaftlichen Spezialisierung an der Hochschule sehr interessant.

War Dein Aufenthalt so wie du ihn dir vorgestellt hast? Was nimmst du mit davon?

Der Aufenthalt hat meine Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllt und manchmal sogar übertroffen. Grundsätzlich hätte ich viel mehr Formalität an der Hochschule erwartet. Aber die Kontaktpersonen an der Hochschule waren wirklich flexibel und entspannt. Besonders gut gefallen hat mir der kollegiale und freundliche Umgang miteinander. Auch sind die Deutschen viel offener, als ich es anfangs noch erwartet hätte. Diese persönlichen Eindrücke nehme ich auf jeden Fall mit nach Hause.

Nur eines hätte ich nicht gebraucht – die Hitze [lacht].

Verrätst du uns noch deinen Lieblingsplatz in Magdeburg?

Der Ulrichplatz. Hier kann man bei einem Eis die Seele baumeln lassen und das Leben genießen.

Wir bedanken uns für das Gespräch und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

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